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Feb
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Tipps zur Auswahl des richtigen Driver

Es macht immer deutlich mehr Spaß, ein Par mit einem Drive mitten auf der Fairway vorzubereiten, als sich erneut aus einem Slice im Wald herauszukämpfen. Eine Möglichkeit, dies zu erreichen, ist das Spielen mit dem richtigen Driver. Beim Kauf eines neuen Drivers gibt es jedoch viel zu beachten – Gustav Thyr, Custom-Fitting-Experte in unserer Einkaufsabteilung, gibt Ihnen einige kluge Tipps auf dem Weg.

Finde den richtigen Loft für deine Flugkurve

– Welcher Loft der beste ist, ist wirklich individuell. Bryson DeChambeau spielt zum Beispiel mit etwa fünf bis sechs Grad Loft, während Jon Rahm 10,5 Grad spielt. Beide schlagen extrem weit und sind hervorragend mit dem Driver. Es gibt mehrere Faktoren, die bestimmen, was für dich am besten ist – dein Attack Angle, deine Handposition beim Treffmoment und so weiter. Deshalb lohnt es sich absolut, verschiedene Optionen zu testen, um herauszufinden, was am besten zu deinen Eigenschaften passt.

Hör auf dein Bauchgefühl

– Es ist tatsächlich ein großer Vorteil, wenn dir das Aussehen deines Drivers gefällt. Liebst du ihn optisch – beim Ansprechen, im Bag und wenn du das Headcover abziehst – gibt dir das Selbstvertrauen und Sicherheit. Wichtige Faktoren, wenn du deinen Abschlag mitten auf dem Fairway platzieren willst.

Lass den Schläger deinen häufigsten Fehler ausgleichen

– Was ist dein häufigster Fehler vom Tee? Slice oder Hook? Suche nach einem Modell, das dir hilft, die Flugkurve zu begradigen und geradere Schläge zu erzielen. Viele Driver verfügen über verstellbare Gewichte, die an deinen Schwung und Treffpunkt angepasst werden können.

Setze auf einen fehlerverzeihenden Driver

– Man kommt schon weit, wenn der Abschlag im Spiel bleibt und der Ball nicht gleich vom Tee verloren geht. Es kann sinnvoll sein, einen fehlerverzeihenderen Driver zu wählen, der die Streuung reduziert. Viele Modelle, die als „fehlerverzeihend“ gelten, sind zudem sehr vielseitig und eignen sich auch für Spieler mit höherem Handicap. Zum Beispiel spielt Ludvig Åberg den Titleist TSR2 – ein gutmütiges Modell, das auch für die breite Masse passt. Und wir wissen alle, wie stark Åberg vom Tee ist.

DREI DRIVER-TRENDS

Schaftgewicht und -länge

– Ein klarer Trend der letzten Jahre ist, dass die Schäfte bei Drivern, Fairwayhölzern und Hybriden immer leichter werden. Ein leichterer Schaft ermöglicht eine höhere Schwunggeschwindigkeit – und hohe Geschwindigkeit bedeutet mehr Länge. Ein weiteres Dauerthema ist die Schaftlänge. Einige Profis spielen mit möglichst langen Schäften, um den Hebeleffekt und damit die Schlägerkopfgeschwindigkeit zu erhöhen und zusätzliche Länge zu gewinnen. Dabei dürfen wir aber nicht vergessen: Es sind Profis. Für uns Hobbygolfer können lange Schäfte eine echte Herausforderung sein, und oft ist es sinnvoller, den umgekehrten Weg zu gehen und einen kürzeren Schaft für mehr Kontrolle zu wählen. Denn wer verzichtet nicht gerne auf ein paar Meter, um mehr Fairways zu treffen?

Verstellbarkeit

– Driver sind mit verstellbaren Adaptern ausgestattet, mit denen sich Loft- und Lie-Winkel feinjustieren lassen. Was wir jedoch immer häufiger sehen, ist, dass Golfer diese Möglichkeiten wirklich nutzen, um den Schläger an ihren individuellen Schwung anzupassen und die optimale Flugkurve zu finden. Nerdig? Ja. Macht es einen großen Unterschied? JA! Wenn du Unterstützung brauchst, komm einfach in eines unserer Warenhäuser.

Weiterentwickelte Schlagfläche

– Wie viele wissen, gibt es klare Regeln dafür, wie viel Trampolineffekt eine Schlagfläche haben darf – also wie stark sie sich beim Treffmoment biegen darf. Diese Regeln sind selbstverständlich einzuhalten, doch das hält die Hersteller nicht davon ab, neue Wege zu finden, um mehr Länge zu generieren. Es wird intensiv mit der Dicke der Schlagfläche, den Materialien, der Form und den integrierten Technologien gearbeitet. Die Schlagfläche beeinflusst natürlich Gefühl und Sound, heute aber mehr denn je auch die Performance. Jede Marke verfolgt ihren eigenen Ansatz – und das mit Erfolg. Sowohl die Länge als auch vor allem die Kontrolle sind bei modernen Drivern deutlich besser als bei Modellen, die schon ein paar Jahre alt sind.

Gustav Thyr, Custom Fitting-Experte

Welcher Driver passt zu dir?

Johan Blom