Gratis Versand über 100€

14 Tage Preisgarantie

Kostenlose Rücksendung

Jun
24

Peak Performance – von der Piste auf den Golfplatz

Es begann mit einer verrückten Idee und der Prämisse, die Skimode zu revolutionieren. Heute hat Peak Performance jede Sportart erobert und ist auf Skihängen genauso zuhause wie auf der Straße oder auf dem Golfplatz. Lesen Sie die Erfolgsgeschichte des in Åre ansässigen Unternehmens, das zu den größten Sportartikelherstellern in Skandinavien gehört.

Der Tag neigt sich dem Abend zu und die tiefstehende Wintersonne verschwindet gleich hinter dem Åreskutan. Man hört Gelächter, klirrende Gläser und fröhliche Musik von den beliebten Outdoor-Locations am Rande des Bergs. Obwohl die Bergbahnen und Lifte in Kürze den Betrieb einstellen, sind immer noch überall Menschen unterwegs. Ihre auffällige, fast fluoreszierende Winterbekleidung hebt sich deutlich vom weißen Schnee ab. Gelb, Türkis, Kirschrot, Neonfarben – von weitem sehen sie aus wie eine bunte Perlenkette. Es ist 1986 und alle sind da. In Åre. Die schwedischen Berge sind bei Skifahrern beliebter denn je. Die Skipisten, Hotels, Bars und Nachtclubs ziehen unzählige Besucher an. Zur selben Zeit beginnt für einige andere eine ganz andere Reise. Weit ab von Glitzer, Neonfarben und Extravaganz. Hin zu einem neuen Kapitel schwedischer Mode.

Zu dieser Zeit beginnt im kleinen Bergdorf Åre die Geschichte von Peak Performance. Die Geschichte von einem Unternehmen, das nicht nur Vorreiter in der Skimode wurde, sondern später mit seinen charakteristischen und hochwertigen Textilien auch die Golfplätze Schwedens eroberte. Sie beginnt mit drei leidenschaftlichen Skifahrern, die jede freie Minute auf der Skipiste verbrachten und es leid waren, keine Skimode zu finden, die ihnen gefiel oder mit der sie sich identifizieren konnten. Ihrer Meinung nach war die Zeit der neonfarbenen und exzentrischen Mode der 80er-Jahre vorbei. Aus dieser Frustration heraus entwickelten die drei ihre eigene Bekleidungsmarke.

Stefan Engström war der weltweit zweitbeste Fahrer im Freestyle-Skiing. Peter Blom arbeitete als Chefredakteur für Schwedens wichtigste Ski-Zeitschrift „Åka Skidor“. Christer Mårtensson war Grafikdesigner. Nur kurze Zeit später wurde eine vierte Person Teil des Teams: der frühere Alpinskifahrer und Skihändler Jonas Ottosson. Ihre unterschiedlichen Hintergründe und gemeinsame Leidenschaft für den Sport brachten unzählige Ideen und eine einzigartige Motivation für das Projekt. Sie stellten jedoch fest, dass ihr ursprüngliches Ziel – das Herstellen von Bekleidung für sich und ihre Freunde – viel zu niedrig gesteckt war, da die Nachfrage stetig stieg. Auf einer Reise in die USA ließ sich das Team dann von der Kultur und den Modetrends an den Universitäten inspirieren. Als sie zurückkamen, hatten sie unzählige neue Ideen für die Entwicklung einer Modemarke, die mit einfachen, stilsicheren Designs, insbesondere aber erstklassiger Funktionalität überzeugen konnte.

Da es den Gründern von Peak Performance stets darum ging, an dem zu arbeiten, was ihnen Spaß machte, war es keine Überraschung, dass sie einige Jahre später auch Golfmode in ihr Portfolio aufnahmen. Während die Freunde den Winter am liebsten auf der Skipiste verbrachten, trafen sie sich im Sommer auf dem Golfplatz.

Schnell fanden sie heraus, dass die für das Skifahren entwickelte Funktionskleidung auch leicht an die Bedürfnisse des Golfspiels angepasst werden konnte. „Peak Performance war eine der ersten Marken der Welt, die Gore-Tex verarbeitet haben, das heutzutage der Standard bei vielen Kleidungsstücken ist“, so Staffan Thomasson, der leitende Designer für die Golfsparte bei Peak Performance.

Mitte der 90er-Jahre konnte Peak Performance seine Golfsparte erheblich vergrößern und in einem Zeitraum von 10 bis 12 Jahren seinen Umsatz mehrere Jahre in Folge verdoppeln. Zudem war das Unternehmen der Hauptsponsor mehrerer wichtiger European Tour-Events. Heutzutage sind die Ski- und Golfsparte gleich wichtig für das Unternehmen.

Im Laufe von über 30 Jahren hat sich die Marke auf dem skandinavischen Golfmarkt etabliert. Auch wenn sich Trends und Stilrichtungen in dieser Zeit völlig verändert haben, so hat das Unternehmen doch einen zentralen Wert, der immer gleich bleibt.

„Selbst wenn sich das Unternehmen völlig verändert – Qualität hat für uns immer höchste Priorität“, so Göran Bånge, Vertriebsmanager der Golfsparte bei Peak Performance.

Was bedeutet Qualität für Peak Performance?

„Qualität umfasst alles, was zum Produkt dazugehört: Wie es sich anfühlt, wie gut es auch nach dem Waschen noch passt, wie der Kragen nach längerem Tragen aussieht und wie schön die Farben sind und bleiben.“

Åre, der Geburtsort des Unternehmens. Wer hätte gedacht, dass eine klassische Skimarke sich in der Welt des Golfs etablieren würde?

Wenn ein Kleidungsstück im Dormy-Store auf den Bügel gehängt wird, hat es bereits einen langen Weg hinter sich. Es wurde sorgfältig geprüft und angepasst, um sicherzustellen, dass die Kollektion so hochwertig und komplett wie möglich ist. Der Ausgangspunkt sind die Modelle vom Vorjahr, bei denen geprüft wird, ob sie weiterhin verkauft oder aussortiert werden. Anschließend entwickeln Staffan Thomasson und sein Designteam eine Kollektion, die den Trends der aktuellen Golfmode folgt, aber trotzdem ihren eigenen Charakter bewahrt. „Aber am wichtigsten ist es, die Textilien in echten Bedingungen auf dem Golfplatz zu testen“, so Thomasson.

„Ich entwickle eine Reihe von Prototypen, die meine Kollegen und unsere Markenbotschafter testen, und dann geben sie mir Feedback, zum Beispiel: Wie fühlt sich der Stoff an? Wie ist die Qualität? Sind die Farben stimmig? Ist der Stretchanteil ausreichend für den Schwung? Wie verhält sich der Stoff in unterschiedlichen Witterungsbedingungen? Ich freue mich sehr über diese Rückmeldungen und sie zeigen mir, dass es vorangeht.“

Inwieweit ist Ihre künstlerische Vision als Designer mit kommerziellen Überlegungen vereinbar?

„Wenn ich machen könnte, was ich wollte, dann würde ich nur die edelsten Stoffe und die exklusivsten Materialien verwenden. Aber die Realität sieht anders aus, da wir Produkte entwickeln möchten, die sich jeder Golfer leisten kann. Hier müssen wir also das richtige Gleichgewicht finden. Ich denke aber, dass wir bei Peak Performance einen guten Mittelweg gefunden haben. Unsere Mode ist hochwertig, aber trotzdem bezahlbar.“

Viele Golfspieler beneiden vielleicht die Tour-Spieler, die vollständig ausgestattet sind – von individuell angepassten Schlägern über luxuriöse Tour-Bags bis hin zur neusten Golfmode. Dass ihre Mode von den besten Spielern getragen wird, ist für die Hersteller immer wichtiger geworden, da der Sport immer beliebter wird und die Spieler per Social Media heutzutage eine viel größere Zielgruppe erreichen. Eine etablierte Tour-Marke zu sein, hat bei Peak Performance jedoch nicht die höchste Priorität.

„Das Wichtigste für uns ist, Peak Performance zur Lieblingsmarke der Spieler zu machen. Beim Design unserer Mode legen wir großen Wert auf Stil und Qualität – so fühlen sich die Spieler in unserer Bekleidung wohl und das merkt man ihnen auch an. Und genau das sorgt langfristig für Vertrauen“, so Göran Bånge.

„Nehmen wir zum Beispiel unseren Markenbotschafter Joakim Lagergren. Peak Performance ist seine Lieblingsmarke und er fühlt sich in unserer Mode wirklich wohl – der ideale Partner also.“

Thomasson fügt hinzu:

„Es ist für uns ein großer Vorteil, mit Spielern zusammenzuarbeiten, die die Produkteigenschaften unserer Mode mögen. Wir stehen im engen Kontakt mit Spielern, um die Produkteigenschaften stetig zu verbessern.“

Worauf legen Golfer heutzutage am meisten Wert?

„Golfer legen heutzutage großen Wert auf die Funktionalität und eine ideale Passform. Dank unserer Erfahrungen in der Skisparte wissen wir genau, wie Sportmode beschaffen sein muss, um genau diese Anforderungen zu erfüllen. Gleichzeitig achten wir aber auch darauf, das Design so elegant wie möglich zu gestalten“, erklärt Thomasson.

Wie sieht das perfekte Golf-Outfit für das Jahr 2021 aus?

„Zunächst gehört eine perfekt sitzende, stylische Hose dazu. Für einen bequemen Sitz sollte sie über einen ausreichend hohen Stretchanteil verfügen. Gleichzeitig sollte sie funktional sein und modisch aussehen. Beim Oberteil gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Das kommt ganz darauf an, wie Sie sich fühlen. Es könnte schmale Streifen haben oder auffällige Details. Auch hier spielt die Funktion eine große Rolle. Zurzeit sind besonders Grautöne und helle Farben beliebt“, so Staffan Thomasson.

Peak Performance hat sich international etabliert mit Geschäften und Mitarbeitern in aller Welt. Vor einiger Zeit wäre es unvorstellbar gewesen, dass die Kleidung eines Unternehmens aus dem schneebedeckten Åre einmal auf den sonnenverwöhnten Golfplätzen in Dubai getragen werden würde. Das beweist: Man sollte sich nie zu niedrige Ziele setzen!

undefined

Drei kurze Fragen an Joakim Lagergren, European Tour-Spieler und Peak Performance-Botschafter.

Worauf achtet ein Tour-Spieler bei seiner Golfbekleidung?

„Ich denke, dass der wichtigste Faktor die Funktionalität ist. Viel Stretch, und die Kleidung muss locker sein. Und sie soll natürlich auch gut aussehen.“

Was würden Sie niemals anziehen?

„Sie werden mich niemals mit Jeans auf dem Golfplatz sehen!“

Was würden Sie im Finale von The Open tragen?

„Wahrscheinlich einen Hut, Regenbekleidung und doppelte Regenhandschuhe.“

Carl Klefbom