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Jun
8

Der Abschlag – welchen Schläger solltest du als Anfänger vom Tee verwenden?

Golfschläger

Egal, ob du schon lange spielst oder gerade erst mit dem Golfsport begonnen hast – ein guter Abschlag ist enorm wichtig. Und jeder, der es schon erlebt hat, kennt dieses besondere Gefühl: Du nimmst den Driver, den größten Schläger im Bag, und triffst den Ball perfekt, sodass er mit maximaler Länge davonfliegt. Doch Abschläge können auch einschüchternd sein – vor allem an Tagen, an denen sich der Schwung nicht richtig anfühlt. Dann gilt es, die richtige Balance zwischen Länge und Sicherheit zu finden. Hier zeigen wir dir, welcher Schläger vom Tee die beste Wahl sein kann.

Driver – die natürliche Wahl für maximale Länge

Der Driver ist seit langem die natürliche Wahl vom Tee – ganz einfach, weil er die größte Länge bringt. Statistiken zeigen, dass du in der Regel umso weniger Schläge benötigst, je weiter du vom Abschlag spielst. Deshalb ist ein sicherer Umgang mit dem Driver ein wichtiger Faktor, um dein Handicap zu verbessern, und definitiv eine Investition wert, wenn es um Trainingszeit geht.

Im modernen Golfsport greifen die meisten Tour-Profis immer häufiger zum Driver. Es ist oft besser, weiter vorne auf der Bahn zu liegen und den Schlag ins Grün mit einem Eisen 9 statt mit einem Eisen 6 zu spielen – selbst wenn der Ball im etwas höheren Gras liegt.

Dabei ist es völlig in Ordnung, gelegentlich im Rough zu landen. Die wirklichen Probleme beginnen erst, wenn die Schläge noch stärker streuen und in Hindernissen oder außerhalb der weißen Out-of-Bounds-Markierungen landen. Dann wird es wirklich schwierig, einen guten Score zusammenzubringen.

Der richtige Driver für dein Spiel ist ein wichtiger Baustein für mehr Sicherheit vom Tee. Ein guter erster Schritt ist, deine häufigste Fehltendenz zu erkennen. Ist es ein Slice? Oder ein Hook? Fliegt der Ball zu hoch oder zu flach?

Die meisten modernen Driver sind verstellbar, sodass du den Ballflug nachträglich optimieren kannst. Der Slice – eine Rechtskurve bei Rechtshändern und eine Linkskurve bei Linkshändern – ist der häufigste Fehlschlag. Untersuchungen zeigen, dass etwa sieben von zehn Golfern damit zu kämpfen haben. Wenn das auch auf dich zutrifft, kann ein drawgewichteter Driver eine gute Wahl sein. Zusätzliches Gewicht in der Ferse des Schlägerkopfs unterstützt die Rotation des Schlägerkopfs im Schwung und hilft dabei, den Slice zu reduzieren.

Ein weiterer Tipp ist, den Loft deines Drivers zu erhöhen. Dadurch wird die Schlagfläche etwas geschlossener ausgerichtet, was ebenfalls helfen kann, einen Slice zu verringern.

Om det gäller även dig kan en draw-viktad driver vara ett bra val. Extra vikt i klubbans häl hjälper dig att rotera klubbhuvudet bättre genom svingen och motverka slicen.

Ett annat tips är att höja loftet på din driver. Då justeras vinkeln på klubbhuvudet så att klubban ligger mer “stängd”, vilket också kan hjälpa till att minska slicen.

Beliebte fehlerverzeihende Driver

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Fairwayholz vom Tee – die Kombination aus Sicherheit und Länge

Eine alte Golfweisheit besagt, dass du an den Tagen, an denen der Driver nicht so recht funktionieren will, deine Abschläge mit einem Fairwayholz spielen kannst.

Für viele Golfer machen der kürzere Schaft und die niedrigere Ballposition auf dem Tee es einfacher, die Mitte der Schlagfläche zu treffen und den Ball sicher ins Spiel zu bringen – und das bei immer noch beachtlicher Länge. Unter anderem setzte der schwedische US-Open-Sieger Henrik Stenson diese Taktik während seiner Karriere mit großem Erfolg ein.

Wie bereits erwähnt, wird es im modernen Golf immer üblicher, möglichst oft zum Driver zu greifen. Wenn du dich jedoch mit einem Fairwayholz sicherer und wohler fühlst, ist das mindestens genauso die richtige Entscheidung. Durch einen besseren Ballkontakt kann der Schlag manchmal sogar weiter fliegen als mit dem Driver.

Vielleicht hast du schon einmal den Begriff „Spoon“ gehört. Damit ist ganz einfach ein Fairwayholz 3 mit etwa 15 Grad Loft gemeint. Als Anfänger kann es jedoch sinnvoller sein, stattdessen ein Fairwayholz 5 mit rund 18 Grad Loft zu wählen – es ist schlichtweg fehlerverzeihender. Loft ist dein Freund!

Heute sind Fairwayhölzer mit mehr Loft sowohl bei Profis als auch bei Amateuren deutlich verbreiteter. Ein Fairwayholz 7 oder Fairwayholz 9 kann zum Beispiel eine sehr gute Alternative vom Tee sein. Der höhere Loft hilft dir dabei, den Ball leichter in die Luft zu bekommen.

Hybrid und Utility – oft die sicherere Wahl

Ein Hybrid ist eine Mischung aus Fairwayholz und Eisen. Gerade bei Einsteigern ist er sehr beliebt, weil er besonders fehlerverzeihend und leicht zu spielen ist. Er erzielt in der Regel weniger Länge als Driver oder Fairwayholz, aber wenn du dich mit einem Hybrid sicher fühlst, ist er auch vom Tee eine ausgezeichnete Wahl. Außerdem ist er sowohl vom Fairway als auch aus dem Rough sehr vielseitig einsetzbar.

Ein Utility-Schläger ähnelt in seiner Form eher einem Eisen, ist aber auf mehr Stabilität und Schlagkraft ausgelegt. Er eignet sich vor allem für Golfer mit hoher Schlägerkopfgeschwindigkeit, die einen flacheren Ballflug bevorzugen. Wenn deine Schwunggeschwindigkeit nicht hoch genug ist, kann ein Utility schwierig zu spielen sein und es kann schwerfallen, den Ball in die Luft zu bekommen.

Sowohl Hybrid als auch Utility können vom Tee jedoch sehr nützliche Optionen sein, besonders auf kürzeren Par-4-Löchern.

Johan Blom